Betriebserkundung bei der Firma Wiegand-Glas in Steinbach am Wald

Am Mittwoch, 06.03.2024, durfte die Klasse VK1 einen spannenden Tag bei der Firma Wiegand-Glas in Steinbach am Wald verbringen. Da sich der Bahnhof direkt neben dem Werksgelände befindet, wurden wir dort direkt vom Werksstudenten Daniel Kunz in Empfang genommen. Nach der Begrüßung durch Frau Dotzauer und Frau Raab durften wir in einem Besprechungszimmer Platz nehmen und haben einige wichtige Informationen über die Firma bekommen und Kurzfilme angeschaut. Zur Einstimmung wurde ein Teamspiel gemacht. Das genaue Nachzeichnen von geometrischen Formen nach mündlicher Anleitung erwies sich schwieriger als gedacht. Anschließend gab es eine Betriebsführung in zwei Gruppen. Besonders die Temperaturunterschiede waren beeindruckend. Während es auf dem Scherbenplatz an diesem Vormittag empfindlich kalt war, kamen alle in der Nähe der Schmelzwannen zum Schwitzen. Aufmerksam beobachteten die Schülerinnen und Schüler, dass fast alle Arbeitsgänge vollautomatisch ablaufen und nur wenig Personal nötig ist. Nach dem Mittagessen kam das Highlight des Tages: Mehrere Azubis stellten ihre Ausbildungsberufe vor und erzählten, warum sie bei der Firma Wiegand arbeiten. Beeindruckend war vor allem der vietnamesische Azubi, der sehr gut Deutsch sprach. Danach durfte die Klasse die Lehrwerkstatt besichtigen. Dort gab es auch eine praktische Drahtbiegeübung, die allen viel Spaß machte. Nach kleinen Startschwierigkeiten gelang es fast allen, die vorgegebene Form – eine Flasche – nach zu biegen. Parallel dazu gab es ein weiteres Teamspiel, welches auch die Azubis der Firma schon gemacht hatten. Viel zu schnell ging der abwechslungsreiche Tag zu Ende und nach einer kurzen Feedbackrunde mussten wir wieder die Heimreise antreten. Frau Raab gab den Jugendlichen noch kleine Geschenke und ermunterte sie abschließend, sich für ein Praktikum oder eine Ausbildung zu bewerben.

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Projekt „Literaturwerkstatt – Demokratie leben in Europa“ mit dem Schriftsteller Ingo Cesaro

Die Klasse 6b veranstaltete am 07 und 08. März 2024 mit dem Kronacher Schriftsteller Ingo Cesaro ein Projekt „Demokratie leben in Europa“.

Ingo Cesaro schrieb schon etwa 400 Bücher, in denen er Gedichte verfasste. Seit Jahren arbeitet er mit Schulen zusammen und erstellt mit den Schülern und Schülerinnen zu bestimmten Themen kleine Gedichte.

Auch die Klasse 6b mit der Klassenleitung Frau Ritzel lernte am ersten Tag, wie man ein sog. „Haiku“ schreibt. Ein Haiku ist ein dreizeiliges Gedicht, indem insgesamt 17 Silben vorkommen. Die 1. Zeile besteht aus 5 Silben, die 2. Zeile aus 7 Silben und die letzte Zeile wieder aus 5 Silben. Das kleine Gedicht muss sich nicht reimen und kann auch teils in Umgangssprache verfasst werden. Durch geschickte Wortkartenhilfe erstellte jeder Schüler/in vier Haiku zum Thema Europa und Demokratie. Danach wurden auch noch Haiku zur Toleranz geschrieben.

Am 2. Tag wurde es praktisch und der Vormittag konnte im Technikraum durchgeführt werden. Herr Cesaro hatte eine sehr alte Druckmaschine dabei und alle Schüler und Schülerinnen durften ihr Lieblingsgedicht vom Vortag drucken. Wie früher musste jedes Haiku Buchstabe für Buchstabe spiegelverkehrt gesetzt werden, um es im Anschluss zu drucken.

Dies war eine tolle Erfahrung, die nicht jeder Mensch heutzutage durchführen kann. Es gibt nämlich fast keine Setzkästen mehr und diese sind sehr wertvoll. Vielen Dank dafür!

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Tagesfahrt nach Bamberg der 6. Klasse

Zum Abschluss des gemeinsamen Schuljahres fuhren wir am Mittwoch, den 19.07.2023, mit dem Zug nach Bamberg. An der Martinskirche trafen wir uns mit einem Stadtführer. Zwei Stunden führte er uns an geschichtsträchtige Orte und erklärte äußerst anschaulich und lebendig so manche skurrile und spannende Begebenheiten dieser besonderen Stadt.

Im Anschluss daran bummelten wir in Kleingruppen durch die Fußgängerzone. Erschöpft von der Hitze und dem Erlebten machten wir uns am späteren Nachmittag wieder auf den Nachhauseweg.


Flüsse und Abflüsse  –  Gewässercheck    

Kurz vor Ende des Schuljahres trafen wir uns mit Frau Meier von der Stadtoase, um einige unserer Themen in NT anschaulich und praktisch nachzubereiten und zu vertiefen. Nach einer kurzen Einführungsrunde durften wir verschiedene Fluss- und Teichmodelle mit Hilfe von Lehm nachbauen. Besonders interessant wurde es, als wir mit Sieb und Pinsel „bewaffnet“ die Lebewesen in einem Flussabschnitt in Küps im wahrsten Sinn des Wortes „unter die Lupe nehmen“ konnten. Sehr beeindruckt von der Vielfalt auf kleinstem Raum erforschten wir Schüler begeistert unsere „Fundstücke“ unter dem Mikroskop, bevor wir die kleinen Tiere wieder vorsichtig in ihr Biotop zurückbrachten.

Zum Abschluss schnitzten wir noch ein kleines Boot, dessen Wassertauglichkeit auch gleich an Ort und Stelle überprüft wurde.

Vielen Dank an Frau Meier für einen interessanten, anschaulichen und sehr lehrreichen Vormittag.

 

 

 

 

 

 

 

 


Exkursion zur Festung Rosenberg

Zur Vertiefung und Veranschaulichung des Unterrichts im Fach GPG, Bereich Mittelalter, fuhren wir am 25.05.2023, nach Kronach und wanderten zur Festung Rosenberg. Dort erklärte uns die Führerin Silvia Krüger die Besonderheiten dieser einzigartigen Anlage, die im Laufe ihrer langen Geschichte nicht ein einziges Mal von Feinden erobert werden konnte. Höhepunkt war der Rundgang durch die unterirdischen Verbindungswege und Rückzugsorte, der mit viel Gekreische und Aufregung verbunden war. Wir erfuhren an diesem Tag Geschichte hautnah und lernten eine Menge über die „Heimatburg“ vor Ort.


Floßbauaktion der Klasse 5b

Einen etwas anderen Schultag erlebten wir zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Ritzel, der Jugendsozialpädagogin Frau Fleck-Hoderlein und dem Erlebnispädagogen Herrn Fleck.

Unter dem Motto „Nur im Team funktionierts“ wurden am Donnerstag, den 06.07.2023 bei herrlichem Sommerwetter in Nedensdorf zwei Flöße von uns gebaut. Nur durch gemeinsames Kommunizieren und Helfen wurden die beiden individuellen Flöße hergestellt. Danach erhielten alle Teilnehmer Schwimmwesten und schon trugen wir die Flöße in den Main. Nach einer kurzen Erkundungstour auf dem Wasser, durften wir sogar in den Fluss zum Schwimmen.

Im Anschluss an die Fahrt, bauten wir die Flöße wieder auseinander und bewältigten noch eine Teamaufgabe an der Wippe. Auch hier schafften wir es nach kurzer Zeit, die Wippe ins Gleichgewicht zu bringen.

Ein gemeinsames „Picknick“ im Bildungshaus krönte diesen gelungenen Tag.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Förderverein bedanken, der uns finanziell bei dieser Aktion unterstützt hat. „DANKE“!


„Stark gegen Stress“ – Aktionstag der 6. Klasse

Schule, Hausaufgaben, Probearbeiten, Streit mit Freunden, Zoff in der Familie,… all das sorgt für jede Menge Stress in unserem Leben. Grund genug uns einmal mit Ursachen, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen zu beschäftigen.

Am Dienstag, den 16.05.2023, hatten wir deshalb Besuch von zwei Expertinnen der Präventionsstelle des Landratsamtes Kronach, Nadine Förtsch und Hedwig Krutsch. Gemeinsam stellten wir uns die Frage, was Stress überhaupt ist, um dann anschließend einige Bewältigungsstrategien (Positives Denken, Entspannung und Bewegung, Soziale Kompetenz beim Bewältigen von Problemen) kennenzulernen und auszuprobieren.

Es war ein rundum gelungener Vormittag, bei dem für jeden ein Angebot dabei war, um künftig herausfordernde Situationen zu meistern und für den notwendigen Ausgleich im Alltag zu sorgen.


Girl`s und Boy`s Day an der Mittelschule Küps – für jeden wurde etwas geboten

Zum bundesweiten Girl`s und Boy`s Day gab es vergangenen Donnerstag an der Mittelschule Küps ein abwechslungsreiches Programm. Die meisten Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen suchten sich im Vorfeld selbstständig einen Betrieb, den sie an diesem Aktionstag besuchen wollten. Einzige Voraussetzung: Mädchen mussten sich einen Platz in einem typischen Männerberuf und Jungs in einem typischen Frauenberuf suchen. Mädchen im Kindergarten und Junge in der Schreinerei ist also an diesem Tag nicht erlaubt. Auch ein Drittel der 8. Klasse interessierte sich dafür und nahm ebenfalls teil, obwohl in dieser Jahrgangsstufe schon weitreichende Berufsorientierungsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Für die wenigen Schülerinnen und Schüler, die für diesen Schnuppertag keine passende Stelle gefunden haben, hat sich die Mittelschule Küps etwas Praktisches ausgedacht. Diese kleine Gruppe von 7 Schülerinnen und Schülern hat unter Anleitung des Hausmeisters Tobias Zahner und unter Aufsicht von Rainer Müller, Klassenleiter der 7. Klasse, die beiden neuen Sitzgelegenheiten im Pausenhof mit Holzlasur gestrichen.

Ein besonderes Programm gab es für eine Gruppe von 10 Schülerinnen und Schülern, die noch nicht lange genug in Deutschland leben, um an dem Aktionstag draußen in den Betrieben teilzunehmen. Ihnen wurde in den ersten beiden Unterrichtsstunden von zwei Sportlehrern der Schule, Andrea Ritzel und Matthias Weiß, ein Schwimmkurs angeboten. Im Anschluss daran durften sie mit der Förderlehrerin Monika Graß und der Klassenlehrerin der 5. Klasse, Dunja Leikeim, in einen nahen gelegenen Supermarkt gehen und dort zusammen Obst und Gemüse einkaufen. Da im DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) gerade der Wortschatz dazu geübt wurde, sollte dieser durch die originale Begegnung vertieft werden. Während dieses Unterrichtsganges übten die Schülerinnen und Schüler Bezeichnungen von Lebensmitteln, Mengenangaben und Gewichte und an der Kasse den Umgang mit Geld. Zurück in der Schule wurde ein leckerer Obstsalat zubereitet und Gemüse geschnitten. Dabei wurden die Tätigkeiten wie waschen, schneiden und schälen benannt und der Wortschatz durch die Handlungen verständlich gemacht. Zum Abschluss des Tages wurde gemeinsam gegessen.

Alle blickten begeistert auf diesen Aktionstag zurück, der sich nun an der Mittelschule Küps in dieser Form etabliert und auch im nächsten Jahr so organisiert wird.


Baumschnittkurs der 8. Klasse

Am letzten Schultag vor den Osterferien haben elf Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse einen ausführlichen Einblick in einen Aufgabenbereich des Landschaftsgärtners erhalten.

Nachdem Hans Siegmeth, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Tüschnitz, den Mädchen und Jungen die verschiedenen Berufszweige eines Gärtners kurz vorgestellt hat, wurden die theoretischen Grundkenntnisse zum Obstbaumschnitt sehr anschaulich durch kurze Videos vermittelt und auf Fragen eingegangen.

Es schloss sich eine ausgiebige Besprechung, Sichtung sowie Vorbereitung der passenden und notwendigen Werkzeuge für den Baumschnitt an. Trotz regnerischen Wetters ließen es sich die Jugendlichen nicht nehmen, das theoretisch erlernte Wissen an den Obstbäumen in der „Naschmeile“ der Schule unter Anleitung von Hans Siegmeth und Förderlehrerin Monika Graß in die Tat umzusetzen.

Besonderer Dank gilt Herrn Siegmeth, der ehrenamtlich sowohl den Vormittag interessant und lehrreich gestaltete als auch die Fertigstellung des Obstbaumschnittes der Schulbäume zusagte.

Nun hoffen wir auf eine reichhaltige Blüte und entsprechende Ernte 2023, die dann unseren Schulkindern zur Verfügung steht.


Radtour der Klasse 6 zum Schwürbitzer Badesee am 21.07.2022

Zum Abschluss des Schuljahres 2021/2022 unternahm die Klasse 6 einen Radausflug zum Rudufersee in Schwürbitz. Dort stand zuerst eine Tretbootfahrt über den Badesee auf dem Programm. Anschließend vergnügten sich viele beim Baden im See. Nach einem Mittagessen am Kiosk war man gestärkt für die Rückfahrt zur Schule in Küps.


Schüler mal von innen nach außen drehen – Klasse 7

Das Schuljahr 2021/22 war nach zwei Jahren Coronapandemie und Distanzunterricht-Auflagen das erste Jahr, das fast vollständig in Präsenz abgehalten werden konnte. 29 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Küps konnten Dank der Förderung aus dem Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Kronach, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird, an einer Projektwoche teilnehmen. Klassenleiter Holger Pohl organisierte gemeinsam mit der Jugendsozialarbeiterin Yvonne Fleck-Hoderlein über mehrere Wochen dieses Projekt, das vom Stuttgarter Verein „INsideOUT“ vor Ort durchgeführt wurde.

Die Ziele des Projekts waren vielfältig. Zum einen war die Klasse bereits vor zwei Jahren aus mehreren anderen Klassen zusammengewürfelt worden und durch die Beschränkungen der Covid-Pandemie konnte ein wirkliches Kennenlernen der Klasse in einem außerschulischen Rahmen nie stattfinden. Auch war die Integration ein weiteres Thema. Mittlerweile befanden sich auch durch den Krieg in der Ukraine neun Nationalitäten in der Klasse, die teils mit Dolmetscher, teils mit Handy-Übersetzer versuchten, Anschluss zu finden. Als dritten Punkt stand die Körpersprache und non-verbale Kommunikation auf der Agenda. Welche Signale sendet man an die empfangenden Personen, ohne dass man ein Wort gesagt hat? Gerade dieser Aspekt war auch für viele der ausländischen Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Punkt. Die Zukunftsvisionen der Schüler waren Ziel Nummer vier, denn gerade am Ende der siebten Klasse muss jedem klar sein, dass der wichtigste Schritt im Leben – der Schritt in das Berufsleben und damit in die Eigenständigkeit – nicht mehr weit ist. Viele Schülerinnen und Schüler bewerben und finden ihren Beruf bereits im kommenden Jahr, der achten Klasse. Daher war es Holger Pohl äußerst wichtig in diesem Projekt auch Bausteine mit integrieren zu lassen, die den Teilnehmern zum Beispiel bei Gesprächen mit Personalchefs, den Vorstellungsgesprächen oder bei der Suche nach Praktikumsplätzen helfen könnten.

Ein sehr breites Aufgabengebiet, was den beiden Trainerinnen von „INsideOUT“ mit auf dem Weg nach Küps gegeben wurde. Die Theaterpädagogin und staatlich diplomierte Schauspielerin Franziska Lohr und die diplomierte Schauspielerin Sophia Brocker übernahmen die Klasse in zwei Gruppen. Die Aufregung war groß, denn immerhin wussten die Schülerinnen und Schüler zunächst nur, dass sie tatsächlich zwei aus Film und Fernsehen oder Theater bekannte Künstlerinnen in ihrem Klassenzimmer haben werden.

Das Eis war auch schnell gebrochen und die Arbeit in den Gruppen konnte beginnen. Am „Eisbrechertag“ lernte sich die Gruppe neu kennen. In zahlreichen Situationen, die von den beiden Schauspielerinnen moderiert wurden, mussten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben lösen. Vertrauen zu schenken, aber auch zu erhalten war einer der Oberbegriffe des ersten Tages. Interessant zu beobachten war, dass durch die gekonnte Moderation Sympathie oder Antipathie innerhalb der Gruppe schnell relativiert werden konnten und bereits am Ende des ersten Tages eine Veränderung in der Klasse zu beobachten war.

Die Körpersprache zu beherrschen und die Signale, die damit gesendet werden, richtig zu steuern und zu verstehen, waren Inhalte des zweiten Tages. Hier spielte auch die rein verbale Kommunikation kaum eine Rolle mehr, denn es mussten Unterhaltungen ohne Sprache geführt werden. Positionen, die Gefühle ausdrücken konnten oder Gestiken, die unbewusst von jeder Person gesendet werden, wurden kennengelernt und mancher war entsetzt, welche Wirkung er wohl auf fremde Personen haben muss, die ihn zum ersten Mal sehen oder in Kontakt mit ihm kommen. Korrektes Verhalten und Benehmen wurde in dieser Form gleich mit wiederholt.

Der für die Schülerinnen und Schüler anstrengendste und emotionalste Tag war der Tag der Zukunftsvisionen. Nach den beiden Tagen der Vorbereitung fiel es leichter über seine eigenen Ideen zu sprechen. Erschütternd war, dass fast alle weniger über ihre Träume, sondern mehr über ihre Ängste reden mussten. Die Angst vor Verlusten durch Corona, die zahlreichen Einschränkungen in den letzten beiden Jahren, aber auch der Krieg in der Ukraine zeichneten ein eher bedrückendes Bild, was Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 von ihrer Welt und ihrer Umwelt halten. Die eigene Zukunft zu gestalten, erfolgte durch das Bauen mit normierten LEGO-Bausteinen, wobei jeder Stein oder jede Steinkombination eine bestimmte Bedeutung hatte. Es forderte alle Schülerinnen und Schüler schon, sich jetzt nicht das Haus mit Garten im Grünen vorzustellen und zu bauen, sondern Begrifflichkeiten wie „Frieden“, „Verantwortung für andere“, „Beziehung“ etc. aus den LEGO-Teilen zu kombinieren.

Was hier gelernt wurde, war dass vielen Schülerinnen und Schülern bewusst wurde, dass sie für diese Zukunftsvisionen selbst etwas tun müssen. Die Komfortzone, in der sich viele auch durch die Beschränkungen bewegt hatten, musste verlassen werden. Die Schüler und Schülerinnen erkannten, dass sie nicht mehr wie ein Korken auf dem Wasser treiben durften, sondern, dass sie ins Wasser eintauchen müssen. Nur darauf zu warten, dass jemand anders die Arbeit für sie tue, wird ihre Zukunftsvisionen nicht wahr werden lassen. Ständig gegen alles zu sein und keine Kompromisse eingehen zu können, wird denselben Effekt haben. Dieser Teil machte den Schülerinnen und Schülern schon zu schaffen, denn viele erkannten, dass sie eigentlich über ihr Leben und ihre Vorlieben außer Handy und zocken nicht viel sagen könnten. Ein Umdenken muss also erfolgen und der Anstoß wurde mit diesem Tag erreicht.

Um eine konkrete Hilfestellung für die Anforderungen des nächsten Jahres zu geben, stand der letzte Tag im Zeichen der Vorstellungsgespräche. Hier führten alle Einzelziele der letzten Tage zusammen. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich präsentieren, auf ihre nonverbale Kommunikation, Gestik, Mimik, aber auch auf ihre Aussagen achten. Sie mussten ihre Ziele zumindest ansatzweise umreißen können, dabei den Augenkontakt halten können und ihre Stärken zeigen. Mancher der Teilnehmer schaffte gar bereits ein Gruppen-Einstellungsgespräch zu bewältigen, bei dem es nicht nur galt, sich gegen den Personalchef zu behaupten, sondern auch noch gegen den Mitbewerber.

Vier Tage waren die beiden Trainerinnen Sophia Brocker und Franziska Lohr vor Ort an der Schule Küps – eine Umstellung auch für die beiden Damen, die sonst in München oder Berlin arbeiten. Da die beiden das Programm von „INsideOUT“ hauptsächlich in größeren Firmen der Führungsetage abhalten, waren beide über die Leistungen der Schülerinnen und Schüler erstaunt. Man sieht, dass für Jugendliche in diesem Alter trotz aller Coolness, die das Alter hier an den Tag legt, die Unsicherheiten und Ängste stark im Vordergrund stehen. Vieles, was die Klasse 7 der Grund- und Mittelschule Küps an diesen vier Tagen erlebt hat, wird erst später so richtig reflektiert werden können, aber eines war allen Beteiligten gleich am Ende des vierten Tages des Projekts klar: Vielen, vielen Dank den Mitgliedern des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Kronach, dass sie zugestimmt haben, dieses Projekt aus den Fördermitteln von „Demokratie leben!“ zu finanzieren. Genauso Dank dem „Förderverein für die Grund- und Mittelschule Küps“, die unser Schirmherr waren und somit es dieser Klasse möglich gemacht haben, teilzunehmen.


Wir sind ein Team – Floßbau und Floßfahrt auf dem Main

Nachdem wir über das ganze Schuljahr verteilt im Rahmen des Projektes „Schule für´s Leben“ verschiedene Aktivitäten zur Teambildung durchgeführt hatten, beschlossen wir mit der Aktion „Floßbau und Floßfahrt“ auf dem Main diese Maßnahme. Gemeinsam mit unserer Jugendsozialarbeiterin Yvonne Fleck- Hoderlein und dem Erlebnispädagogen Ronny Fleck trafen wir uns am Morgen in Nedensdorf. Dort wartete schon die Herausforderung auf uns: aus vorgegebenem Material ein Floß bauen, das uns ein kurzes Stück den Main hinabtragen sollte! Wie schon viele Aufgaben in der 5. Klasse, meisterten wir gemeinsam im Team auch diese und hatten einen tollen, erlebnis- und lehrreichen Tag am und auf dem Fluss.


Girlsday/Boysday

Am 28.04.2022 fand der Girlsday/Boysday statt, ein Aktionstag zur Berufsorientierung. An diesem Tag können Mädchen der Jahrgangsstufen 5 – 7 Berufe näher kennenlernen, in denen bisher meist Männer arbeiten. Jungen lernen Bereiche der Berufswelt kennen, in denen Frauen in der Überzahl sind.

Rollenbilder beeinflussen noch immer die Berufswahl von jungen Frauen und Männern. Der Girlsday und Boysday bietet die Möglichkeit, Berufe frei von Geschlechter-klischees kennenzulernen. Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule erhielten an diesem Tag in Unternehmen der Umgebung einen interessanten Einblick in die Arbeitswelt.

Wer keine Möglichkeit fand, in einen Beruf hineinzuschnuppern, verbrachte den Tag in verschiedenen Workshops an der Schule. Für die Mädchen stand dabei u.a. das Wechseln von Autoreifen auf dem Programm, während die Jungen in Themenbereiche wie „Decken eines Tisches“, „Fachgerechtes Bügeln“ und „Zusammenlegen von Kleidungsstücken“ eingeführt wurden. Insgesamt waren sich alle einig, dass es ein sehr gelungener und interessanter Tag für alle war.

                        


Medienprojektwoche der 5. Klasse vom 28.03. bis 01.04.22

Klassische Printprodukte, Spielkonsolen, Fernsehen, Smartphones, Internet, …

uns allen stehen ungeheuer viele Möglichkeiten zur Verfügung und sie werden auch von allen Schülern in unserem Jahrgang reichlich genutzt.

Doch:  Was sind Medien überhaupt? Wie gehe ich mit der Fülle des Angebots um? Wie viel Zeit verbringe ich damit? Was kann/darf ich von mir preisgeben? Was besser nicht? Was ist erlaubt? Was nicht? Wie kommuniziere ich in Messenger- Gruppen? Was sollte ich dabei beachten? Wie und wo kann ich mir bei Cybermobbing Hilfe holen? Bin ich schon „medien-süchtig“?

Fragen über Fragen, die wir im Laufe dieser Woche versuchten, zu beantworten.

Dabei unterstützten uns neben unserer Klassenlehrerin die Jugendsozialarbeiterin Yvonne Fleck-Hoderlein und für einen Tag auch der Jugendkontaktbeamte der Polizei Kronach Dieter Fischer-Petersohn.

Am Ende einer sehr spannenden und gewinnbringenden Woche konnten wir viele Bereiche für uns klären und legten damit den Grundstein, zukünftig „kompetenter“ mit Medien umzugehen.


Vorlesewettbewerb der 6. Klasse

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Grund- und Mittelschule Küps am bundesweiten Vorlesewettbewerb der 6. Klassen. Rund 600000 Kinder und ca. 7000 Schulen nehmen alljährlich daran teil.

Am Freitag, 17.12.2021 fand die 1. Runde im Klassenzimmer der 6. Klasse statt. Die Schülerinnen Mia Fehrenger, Tabea Kreutzer und Maja Pieszik präsentierten dabei eines ihrer Lieblingsbücher und lasen eindrucksvoll einen spannenden Abschnitt daraus vor.

Anschließend mussten die drei Teilnehmerinnen noch einen ihnen unbekannten Text aus einem Jugendbuch vortragen.

Die Jury, bestehend aus dem Schulleiter Herrn Schnappauf, der Förderlehrerin Frau Graß und dem Klassenleiter Herrn Weiß kürte schließlich Tabea Kreutzer mit ihrem Buch „Die Handy-Falle“ zur Schulsiegerin, die nun unsere Schule in der 2. Runde beim Regionalentscheid vertritt. Dabei wünschen wir ihr viel Erfolg und Spaß!

 


Wir werden ein Team! – Erlebnispädagogik im Wald

Zusammengewürfelt aus mehreren Klassen und auch Schulen starteten wir im September in die 5. Klasse unserer Mittelschule. Um uns besser kennenzulernen und vor allem, um zu einer echten Klasse zusammenzuwachsen, führten wir gemeinsam mit unserer Sozialpädagogin Frau Fleck-Hoderlein verschiedene Aktionen durch, die uns helfen, zu einer prima Gemeinschaft zu werden. Unter anderem waren wir auch einen ganzen Tag mit dem Erlebnispädagogen Ronny Fleck zum Teamtraining im Wald. Auf den Fotos erhält man einen kleinen Eindruck der durchaus anspruchsvollen Aufgaben, die wir als Team bewältigt haben.


Wanderung auf den Staffelberg

Das neue Schuljahr startete gleich in der zweiten Woche mit einem Wandertag. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir, die neuen Fünftklässler unserer Mittelschule, gemeinsam mit der sechsten Klasse nach Loffeld. Von dort aus erklommen wir den Staffelberg. Oben angekommen erkundeten wir das Plateau mit den Felsen, der Adelgundiskapelle und der „Querkela“- Höhle. Natürlich durfte auch eine Stärkung nicht fehlen. Viel zu schnell verging die Zeit und der Bus brachte uns nach dem Abstieg nach Staffelstein wieder zurück nach Küps.


Berufsorientierung der 7. Klasse

Ganz im Zeichen der Berufsorientierung standen die Wochen vom 28. September bis zum 16. Oktober 2020 für die 7. Klasse unserer MS Küps. Im Anschluss an eine Potentialanalyse in den Räumen der Schule konnten die Schüler am Beruflichen Fortbildungszentrum in Kronach erste Erfahrungen in den Berufsfeldern Metall, Elektro, Wirtschaft/Verwaltung, Pflege und Hotel-/Gaststättenservice sammeln. In jedem Bereich wurden 2 Tage lang berufstypische Tätigkeiten ausprobiert. Auf diese Weise konnten die Schüler, die an dieser Art von Unterricht natürlich viel Freude hatten, eine erste grobe Orientierung für die bevorstehende eigene Berufswahl erhalten.