Radtour der Klasse 6 zum Schwürbitzer Badesee am 21.07.2022

Zum Abschluss des Schuljahres 2021/2022 unternahm die Klasse 6 einen Radausflug zum Rudufersee in Schwürbitz. Dort stand zuerst eine Tretbootfahrt über den Badesee auf dem Programm. Anschließend vergnügten sich viele beim Baden im See. Nach einem Mittagessen am Kiosk war man gestärkt für die Rückfahrt zur Schule in Küps.


Schüler mal von innen nach außen drehen – Klasse 7

Das Schuljahr 2021/22 war nach zwei Jahren Coronapandemie und Distanzunterricht-Auflagen das erste Jahr, das fast vollständig in Präsenz abgehalten werden konnte. 29 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Küps konnten Dank der Förderung aus dem Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Kronach, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird, an einer Projektwoche teilnehmen. Klassenleiter Holger Pohl organisierte gemeinsam mit der Jugendsozialarbeiterin Yvonne Fleck-Hoderlein über mehrere Wochen dieses Projekt, das vom Stuttgarter Verein „INsideOUT“ vor Ort durchgeführt wurde.

Die Ziele des Projekts waren vielfältig. Zum einen war die Klasse bereits vor zwei Jahren aus mehreren anderen Klassen zusammengewürfelt worden und durch die Beschränkungen der Covid-Pandemie konnte ein wirkliches Kennenlernen der Klasse in einem außerschulischen Rahmen nie stattfinden. Auch war die Integration ein weiteres Thema. Mittlerweile befanden sich auch durch den Krieg in der Ukraine neun Nationalitäten in der Klasse, die teils mit Dolmetscher, teils mit Handy-Übersetzer versuchten, Anschluss zu finden. Als dritten Punkt stand die Körpersprache und non-verbale Kommunikation auf der Agenda. Welche Signale sendet man an die empfangenden Personen, ohne dass man ein Wort gesagt hat? Gerade dieser Aspekt war auch für viele der ausländischen Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Punkt. Die Zukunftsvisionen der Schüler waren Ziel Nummer vier, denn gerade am Ende der siebten Klasse muss jedem klar sein, dass der wichtigste Schritt im Leben – der Schritt in das Berufsleben und damit in die Eigenständigkeit – nicht mehr weit ist. Viele Schülerinnen und Schüler bewerben und finden ihren Beruf bereits im kommenden Jahr, der achten Klasse. Daher war es Holger Pohl äußerst wichtig in diesem Projekt auch Bausteine mit integrieren zu lassen, die den Teilnehmern zum Beispiel bei Gesprächen mit Personalchefs, den Vorstellungsgesprächen oder bei der Suche nach Praktikumsplätzen helfen könnten.

Ein sehr breites Aufgabengebiet, was den beiden Trainerinnen von „INsideOUT“ mit auf dem Weg nach Küps gegeben wurde. Die Theaterpädagogin und staatlich diplomierte Schauspielerin Franziska Lohr und die diplomierte Schauspielerin Sophia Brocker übernahmen die Klasse in zwei Gruppen. Die Aufregung war groß, denn immerhin wussten die Schülerinnen und Schüler zunächst nur, dass sie tatsächlich zwei aus Film und Fernsehen oder Theater bekannte Künstlerinnen in ihrem Klassenzimmer haben werden.

Das Eis war auch schnell gebrochen und die Arbeit in den Gruppen konnte beginnen. Am „Eisbrechertag“ lernte sich die Gruppe neu kennen. In zahlreichen Situationen, die von den beiden Schauspielerinnen moderiert wurden, mussten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben lösen. Vertrauen zu schenken, aber auch zu erhalten war einer der Oberbegriffe des ersten Tages. Interessant zu beobachten war, dass durch die gekonnte Moderation Sympathie oder Antipathie innerhalb der Gruppe schnell relativiert werden konnten und bereits am Ende des ersten Tages eine Veränderung in der Klasse zu beobachten war.

Die Körpersprache zu beherrschen und die Signale, die damit gesendet werden, richtig zu steuern und zu verstehen, waren Inhalte des zweiten Tages. Hier spielte auch die rein verbale Kommunikation kaum eine Rolle mehr, denn es mussten Unterhaltungen ohne Sprache geführt werden. Positionen, die Gefühle ausdrücken konnten oder Gestiken, die unbewusst von jeder Person gesendet werden, wurden kennengelernt und mancher war entsetzt, welche Wirkung er wohl auf fremde Personen haben muss, die ihn zum ersten Mal sehen oder in Kontakt mit ihm kommen. Korrektes Verhalten und Benehmen wurde in dieser Form gleich mit wiederholt.

Der für die Schülerinnen und Schüler anstrengendste und emotionalste Tag war der Tag der Zukunftsvisionen. Nach den beiden Tagen der Vorbereitung fiel es leichter über seine eigenen Ideen zu sprechen. Erschütternd war, dass fast alle weniger über ihre Träume, sondern mehr über ihre Ängste reden mussten. Die Angst vor Verlusten durch Corona, die zahlreichen Einschränkungen in den letzten beiden Jahren, aber auch der Krieg in der Ukraine zeichneten ein eher bedrückendes Bild, was Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 von ihrer Welt und ihrer Umwelt halten. Die eigene Zukunft zu gestalten, erfolgte durch das Bauen mit normierten LEGO-Bausteinen, wobei jeder Stein oder jede Steinkombination eine bestimmte Bedeutung hatte. Es forderte alle Schülerinnen und Schüler schon, sich jetzt nicht das Haus mit Garten im Grünen vorzustellen und zu bauen, sondern Begrifflichkeiten wie „Frieden“, „Verantwortung für andere“, „Beziehung“ etc. aus den LEGO-Teilen zu kombinieren.

Was hier gelernt wurde, war dass vielen Schülerinnen und Schülern bewusst wurde, dass sie für diese Zukunftsvisionen selbst etwas tun müssen. Die Komfortzone, in der sich viele auch durch die Beschränkungen bewegt hatten, musste verlassen werden. Die Schüler und Schülerinnen erkannten, dass sie nicht mehr wie ein Korken auf dem Wasser treiben durften, sondern, dass sie ins Wasser eintauchen müssen. Nur darauf zu warten, dass jemand anders die Arbeit für sie tue, wird ihre Zukunftsvisionen nicht wahr werden lassen. Ständig gegen alles zu sein und keine Kompromisse eingehen zu können, wird denselben Effekt haben. Dieser Teil machte den Schülerinnen und Schülern schon zu schaffen, denn viele erkannten, dass sie eigentlich über ihr Leben und ihre Vorlieben außer Handy und zocken nicht viel sagen könnten. Ein Umdenken muss also erfolgen und der Anstoß wurde mit diesem Tag erreicht.

Um eine konkrete Hilfestellung für die Anforderungen des nächsten Jahres zu geben, stand der letzte Tag im Zeichen der Vorstellungsgespräche. Hier führten alle Einzelziele der letzten Tage zusammen. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich präsentieren, auf ihre nonverbale Kommunikation, Gestik, Mimik, aber auch auf ihre Aussagen achten. Sie mussten ihre Ziele zumindest ansatzweise umreißen können, dabei den Augenkontakt halten können und ihre Stärken zeigen. Mancher der Teilnehmer schaffte gar bereits ein Gruppen-Einstellungsgespräch zu bewältigen, bei dem es nicht nur galt, sich gegen den Personalchef zu behaupten, sondern auch noch gegen den Mitbewerber.

Vier Tage waren die beiden Trainerinnen Sophia Brocker und Franziska Lohr vor Ort an der Schule Küps – eine Umstellung auch für die beiden Damen, die sonst in München oder Berlin arbeiten. Da die beiden das Programm von „INsideOUT“ hauptsächlich in größeren Firmen der Führungsetage abhalten, waren beide über die Leistungen der Schülerinnen und Schüler erstaunt. Man sieht, dass für Jugendliche in diesem Alter trotz aller Coolness, die das Alter hier an den Tag legt, die Unsicherheiten und Ängste stark im Vordergrund stehen. Vieles, was die Klasse 7 der Grund- und Mittelschule Küps an diesen vier Tagen erlebt hat, wird erst später so richtig reflektiert werden können, aber eines war allen Beteiligten gleich am Ende des vierten Tages des Projekts klar: Vielen, vielen Dank den Mitgliedern des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Kronach, dass sie zugestimmt haben, dieses Projekt aus den Fördermitteln von „Demokratie leben!“ zu finanzieren. Genauso Dank dem „Förderverein für die Grund- und Mittelschule Küps“, die unser Schirmherr waren und somit es dieser Klasse möglich gemacht haben, teilzunehmen.


Wir sind ein Team – Floßbau und Floßfahrt auf dem Main

Nachdem wir über das ganze Schuljahr verteilt im Rahmen des Projektes „Schule für´s Leben“ verschiedene Aktivitäten zur Teambildung durchgeführt hatten, beschlossen wir mit der Aktion „Floßbau und Floßfahrt“ auf dem Main diese Maßnahme. Gemeinsam mit unserer Jugendsozialarbeiterin Yvonne Fleck- Hoderlein und dem Erlebnispädagogen Ronny Fleck trafen wir uns am Morgen in Nedensdorf. Dort wartete schon die Herausforderung auf uns: aus vorgegebenem Material ein Floß bauen, das uns ein kurzes Stück den Main hinabtragen sollte! Wie schon viele Aufgaben in der 5. Klasse, meisterten wir gemeinsam im Team auch diese und hatten einen tollen, erlebnis- und lehrreichen Tag am und auf dem Fluss.


Girlsday/Boysday

Am 28.04.2022 fand der Girlsday/Boysday statt, ein Aktionstag zur Berufsorientierung. An diesem Tag können Mädchen der Jahrgangsstufen 5 – 7 Berufe näher kennenlernen, in denen bisher meist Männer arbeiten. Jungen lernen Bereiche der Berufswelt kennen, in denen Frauen in der Überzahl sind.

Rollenbilder beeinflussen noch immer die Berufswahl von jungen Frauen und Männern. Der Girlsday und Boysday bietet die Möglichkeit, Berufe frei von Geschlechter-klischees kennenzulernen. Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule erhielten an diesem Tag in Unternehmen der Umgebung einen interessanten Einblick in die Arbeitswelt.

Wer keine Möglichkeit fand, in einen Beruf hineinzuschnuppern, verbrachte den Tag in verschiedenen Workshops an der Schule. Für die Mädchen stand dabei u.a. das Wechseln von Autoreifen auf dem Programm, während die Jungen in Themenbereiche wie „Decken eines Tisches“, „Fachgerechtes Bügeln“ und „Zusammenlegen von Kleidungsstücken“ eingeführt wurden. Insgesamt waren sich alle einig, dass es ein sehr gelungener und interessanter Tag für alle war.

                        


Medienprojektwoche der 5. Klasse vom 28.03. bis 01.04.22

Klassische Printprodukte, Spielkonsolen, Fernsehen, Smartphones, Internet, …

uns allen stehen ungeheuer viele Möglichkeiten zur Verfügung und sie werden auch von allen Schülern in unserem Jahrgang reichlich genutzt.

Doch:  Was sind Medien überhaupt? Wie gehe ich mit der Fülle des Angebots um? Wie viel Zeit verbringe ich damit? Was kann/darf ich von mir preisgeben? Was besser nicht? Was ist erlaubt? Was nicht? Wie kommuniziere ich in Messenger- Gruppen? Was sollte ich dabei beachten? Wie und wo kann ich mir bei Cybermobbing Hilfe holen? Bin ich schon „medien-süchtig“?

Fragen über Fragen, die wir im Laufe dieser Woche versuchten, zu beantworten.

Dabei unterstützten uns neben unserer Klassenlehrerin die Jugendsozialarbeiterin Yvonne Fleck-Hoderlein und für einen Tag auch der Jugendkontaktbeamte der Polizei Kronach Dieter Fischer-Petersohn.

Am Ende einer sehr spannenden und gewinnbringenden Woche konnten wir viele Bereiche für uns klären und legten damit den Grundstein, zukünftig „kompetenter“ mit Medien umzugehen.


Vorlesewettbewerb der 6. Klasse

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Grund- und Mittelschule Küps am bundesweiten Vorlesewettbewerb der 6. Klassen. Rund 600000 Kinder und ca. 7000 Schulen nehmen alljährlich daran teil.

Am Freitag, 17.12.2021 fand die 1. Runde im Klassenzimmer der 6. Klasse statt. Die Schülerinnen Mia Fehrenger, Tabea Kreutzer und Maja Pieszik präsentierten dabei eines ihrer Lieblingsbücher und lasen eindrucksvoll einen spannenden Abschnitt daraus vor.

Anschließend mussten die drei Teilnehmerinnen noch einen ihnen unbekannten Text aus einem Jugendbuch vortragen.

Die Jury, bestehend aus dem Schulleiter Herrn Schnappauf, der Förderlehrerin Frau Graß und dem Klassenleiter Herrn Weiß kürte schließlich Tabea Kreutzer mit ihrem Buch „Die Handy-Falle“ zur Schulsiegerin, die nun unsere Schule in der 2. Runde beim Regionalentscheid vertritt. Dabei wünschen wir ihr viel Erfolg und Spaß!

 


Wir werden ein Team! – Erlebnispädagogik im Wald

Zusammengewürfelt aus mehreren Klassen und auch Schulen starteten wir im September in die 5. Klasse unserer Mittelschule. Um uns besser kennenzulernen und vor allem, um zu einer echten Klasse zusammenzuwachsen, führten wir gemeinsam mit unserer Sozialpädagogin Frau Fleck-Hoderlein verschiedene Aktionen durch, die uns helfen, zu einer prima Gemeinschaft zu werden. Unter anderem waren wir auch einen ganzen Tag mit dem Erlebnispädagogen Ronny Fleck zum Teamtraining im Wald. Auf den Fotos erhält man einen kleinen Eindruck der durchaus anspruchsvollen Aufgaben, die wir als Team bewältigt haben.


Wanderung auf den Staffelberg

Das neue Schuljahr startete gleich in der zweiten Woche mit einem Wandertag. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir, die neuen Fünftklässler unserer Mittelschule, gemeinsam mit der sechsten Klasse nach Loffeld. Von dort aus erklommen wir den Staffelberg. Oben angekommen erkundeten wir das Plateau mit den Felsen, der Adelgundiskapelle und der „Querkela“- Höhle. Natürlich durfte auch eine Stärkung nicht fehlen. Viel zu schnell verging die Zeit und der Bus brachte uns nach dem Abstieg nach Staffelstein wieder zurück nach Küps.


Berufsorientierung der 7. Klasse

Ganz im Zeichen der Berufsorientierung standen die Wochen vom 28. September bis zum 16. Oktober 2020 für die 7. Klasse unserer MS Küps. Im Anschluss an eine Potentialanalyse in den Räumen der Schule konnten die Schüler am Beruflichen Fortbildungszentrum in Kronach erste Erfahrungen in den Berufsfeldern Metall, Elektro, Wirtschaft/Verwaltung, Pflege und Hotel-/Gaststättenservice sammeln. In jedem Bereich wurden 2 Tage lang berufstypische Tätigkeiten ausprobiert. Auf diese Weise konnten die Schüler, die an dieser Art von Unterricht natürlich viel Freude hatten, eine erste grobe Orientierung für die bevorstehende eigene Berufswahl erhalten.